Pflanze des Monats Dezember: Phalaenopsis

Schmetterlingsblume, Malaienblume

Einzigartig die Grazilität der gängigsten Orchidee,
einzigartig auch die vielfältige Einsatzmöglichkeit der Phalaenopsis.
Phalaenopsis werden in Brautsträußen gebunden, in Bauernstuben aufgestellt
und auf den edelsten Banketten präsentiert.

Eine Phalaenopsis ist immer die richtige Wahl.

Der lange Weg: Von der Aussaat bis zum Verkauf

[1351688469822795.jpg]
 
Von der ersten Idee der gewünschten Blühfarbe bis zum Zeitpunkt, dass sie im Lagerhaus verkauft wird, vergehen rund zehn Jahre.

Zu Beginn der Züchtung werden zwei Elternpflanzen gesucht, die die gewünschten Blütenfarbe verkörpern. Sind zum Beispiel eine rosa Lippe und gelbe Blütenblätter für die neue Sorte gewünscht, so wird eine Elternpflanze rein gelbblütig sein und die andere weiß mit rosa Lippe.
Der Züchter entnimmt von einer Pflanze den Pollen und bringt diesen am Stempel der anderen Pflanze auf. Verläuft alles gut, bildet sich eine Samenkapsel, die dann tausende winziger Samen hervorbringt.

Dieser Samen wird gewonnen und in Petrischalen, in denen ein steriles Nährmedium aufgebracht ist, gelegt.. Die Petrischalen werden im Labor künstlich belichtet und kleine Orchideensämlinge gedeihen.

Diese Sämlinge werden drei Jahre lang groß gezogen, bis sie blühen und die Blüheigenschaften vom Züchter betrachtet werden können. Bilden sich viele Rispen aus? Sind pro Rispe ausreichend Blüten? Ist die Farbe zufriedenstellend? Nur bei etwa jeder 100. Züchtung kann von einem derartigen Erfolg gesprochen werden.

Hat der Züchter eine derartige Meisterleistung geschafft, dass die Blüte zufrieden stellend ist, beginnt die eigentliche Vermehrungstätigkeit. Aus den Blättern werden etwa 6x6 mm große Quadrate geschnitten, diese werden wieder auf den Nährboden gelegt. Aus diesen Blattstückstecklingen entstehen neue Pflanzen. Dies sind die Klone von den Erfolgsmodellen.

Drei Jahre später blühen diese Pflanzen, sind schon einige Male umgetopft worden und können in Ihrem Lagerhaus gekauft werden.

Die Pflege auf der Fensterbank

[1351688603465372.jpg]
 
Wenn Sie Ihre Lieblingsorchidee gekauft haben, ist es relativ einfach sie gesund zu halten.
Einmal wöchentlich wollen Orchideen in kalkarmes Wasser getaucht werden. Am besten eignet sich Regenwasser oder überschüssiges, abgekühltes Wasser vom Kartoffel oder Nudeln kochen. Wenn Sie spezielle Orchideenübertöpfe verwenden, wird das Wasser in den Übertopf gegossen, so hoch bis der Orchideenkulturtopf das Wasser berührt.

Darin bleiben die Orchideen etwa 15 Minuten stehen, anschließend wird das verbliebene Wasser weggeleert. Orchideen wollen niemals dauerhaft auf nassem Fuß stehen.

Bei jedem zweiten "Orchideentauchgang" sollte das Wasser mit IMMERGRÜN Orchideendünger vermengt werden. So bleibt die Blüte länger erhalten und die Orchideen erhalten alle lebensnotwendigen Nährstoffe. Nach dem Verblühen wird das Düngen für etwa 8 Wochen eingestellt.
Monatlich die Wurzeln und Blätter mit IMMERGRÜN Orchideenpflegespray besprühen.

So bringen Sie sie wieder zum Blühen

Wenn die Blüte abgeblüht ist, lässt man die Rispe stehen und schneidet zwischen dem zweiten und dritten Auge die verbleibende Blütenrispe ab. Aus dem Stängel kann sich dann wieder eine Seitenrispe entwickeln. Gelegentlich vertrocknet aber auch der verbliebene Stelle und es bildet sich aus dem Blattherz eine neue Rispe.

Acht Wochen nach dem kompletten Abblühen wieder mit der Düngung starten.