Pflanze des Monats Februar: Das Alpenveilchen

Cyclame persicum

Eine Pflanze aus dem Orient

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Violett-weiße Cyclame  
Die Cyclame, oder zu deutsch das Zimmer-Alpenveilchen kommt ursprünglich aus der Türkei und Syrien. Das hat das Alpenveilchen gemeinsam mit der Mohnblume, der Rosskastanie und wahrscheinlich auch mit der Tulpe - sie alle stammen nach heutigem Erkenntnisstand vermutlich aus dem Orient.

Cylame: Die Pflege

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In freier Natur hält Laub (Schmelz-)wasser fern und schützt die Pflanzen vor "nassen Füssen"  
Das Alpenveilchen ist eine Pflanze, die nicht viele Nährstoffe benötigt. Beim Umtopfen kann daher zur Hälfte Blumenerde, zur Hälfte Kakteenerde verwendet werden.

Beim Gießen ist sie schon anspruchvoller, nicht umsonst heißt die Pflanze Alpenveilchen und nicht Sumpfveilchen. Am besten wird die Pflanze von unten gegossen, also in den Übertopf oder die Untertasse, und das überschüssige Wasser nach etwa einer Stunde wieder weggeleert. Die Erde leicht antrocknen (nicht austrocknen!) lassen und erst dann wieder gießen. Wird von oben mit der Gießkanne gegossen, besteht die Gefahr, dass die Knolle zu feucht wird und verfault.

In unseren Gefilden wächst das Europäische Alpenveilchen (Cyclame purpurascens) in freier Natur. Diese Cyclame benötigt einen kalkhältigen Boden. Auf dem Bild ist gut zu erkennen, was die Cyclame in freier Wildbahn vor zu viel Wasser schützt: Laub hält (Schmelz-)wasser fern und bewahrt die Pflanze vor "nassen Füssen".

Als Dünger eignet sich für Cyclamen jeder herkömmliche Flüssigdünger. So zum Beispiel der Zimmerpflanzendünger von IMMERGRÜN.

Fäulnis vermeiden, Mikroorganismen verwenden

Wer die Knolle vor Fäulnis schützen und nebenher die Pflanze noch stärken und kräftigen möchte, der verwendet  Effektive Mikroorganismen. Wie bei allen Pflanzen haben Effektive Mikroorganismen auch bei Cyclamen eine äußerst positive Wirkung.
Jedoch Vorsicht: Effektive Mikroorganismen sind kein Dünger, die Pflanzen freuen sich über zusätzliche Düngegaben. Effektive Mikroorganismen helfen der Pflanze dabei, Nährstoffe gut aufzunehmen.