Geländer abschirmen: Kälte allein schadet vielen Topfpflanzen nicht. Kommt aber ständiger Wind hinzu, der zusätzlich auskühlt und an den Blättern reißt, ist die Toleranzgrenze erreicht. Wer sein Balkongeländer über Winter mit Bastmatten oder Textilien verkleidet, hält kalte Windböen fern.
Beete Mulchen: Wer im Herbst keinen Gründdünger gesät hat, kann unbewachsene Beete jetzt noch mit einer Schicht Laub oder Rindenmulch abdecken. Der Mulch schützt den Boden und hält ihn wärmer. Viele Kleinstlebewesen bleiben in der Erde länger aktiv.
Kartoffel lagern: Damit Kartoffel im Winter nicht treiben und unbrauchbar werden, müssen sie möglichst kühl und dunkel stehen. Lüften Sie regelmäßig.
Fallobst aufsammeln: Wühlmäuse freuen sich über Fallobst, dass am Boden liegt und suchen Ihren Garten dann bevorzugt ab. Sammeln Sie die um diese Jahreszeit meist nicht mehr verwertbaren Obstreste auf. In den Baumkronen können übrige Früchte so lange hängen bleiben, bis sie zu schrumpeln beginnen.
Trockene Ballen tauchen: Bei Töpfen, die über einer Heizung stehen, kann es auch im Winter passieren, dass sie austrocknet. Tauchen Sie den Ballen in einen Eimer Wasser (ca. 20 Grad) bis keine Luftbläschen mehr perlen. Dann lässt man die Pflanze gut abtropfen und stellt sie an ihren Platz zurück.
Äpfel im Lager kontrollieren: Risse und andere Verletzungen der Apfelschale sind ideale Eintrittspforten für pilzliche Schaderreger wie die Monilia-Fruchtfäule. Auch im Obstlager können Äpfel von Schadpilzen befallen werden. Deshalb sollten Sie das Lager regelmäßig kontrollieren und faulende Früchte entfernen. Werfen Sie die Äpfel nicht auf den Kompost. Hier würden die Krankheitserreger überleben.
Werkzeuge winterfest machen: Im Herbst fehlt oft die Zeit, die Gartengeräte gründlich zu reinigen. Aber spätestens vor dem Einwintern sollen die Arbeitsgeräte gesäubert und geölt werden. Die Holzteile fettet man am besten mit Keimöl oder Bohnerwachs, die Metallteile reibt man mit Maschinenöl ein, das pflegt und schützt vor Rost.
Rasen nicht betreten: Läuft man über nasse Rasenflächen, leiden die Graswurzeln unter dem Druck. Strapazieren Sie ihren Rasen nur, wenn er abgetrocknet ist.
Schnee liegen lassen: Frisch gefallener Schnee legt sich wie eine wärmende Decke über Ihre Topfpflanzen im Freien. Er muss nicht abgeschüttelt werden. Nur wenn er in dicken Lagen fällt und pappig wird, entfernt man ihn vorsichtig, bevor er die Zweige abbricht.
Dezember
"Gott gab uns die Erinnerung, und so können wir auch im Dezember Rosen haben." (J.M. Barrie)
Was gibt es zu tun?
- Durch Sturm oder Schneedruck abgebrochene Äste glatt abschneiden.
- Zeit nutzen für Planungen für die kommende Gartensaison.
