Der Phänologische Kalender

Gärtnern nach den Jahreszeiten der Natur

Die phänologischen Jahreszeiten

jetzt ist Hochsommer!

Der Eintritt der phänologischen Jahreszeiten deckt sich nicht mit den fixen Daten der meteorologischen Jahreszeiten und ist je nach Region unterschiedlich. Jedes Jahr - je nach Länge des Winters - kann anders sein.

Die zehn phänologischen Jahreszeiten sind:

Vorfrühling - Erstfrühling - Vollfrühling - Frühsommer - Hochsommer - Spätsommer - Frühherbst - Vollherbst - Spätherbst - Winter

 

Das phänologische Gartenjahr

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Das phänologische Gartenjahr gliedert sich in diese zehn "phänologische Jahreszeiten". Man beobachtet sogenannte Zeigerpflanzen wie zum Beispiel Schneeglöckchen, Holunder und Eiche und stimmt die Gartenarbeiten auf den Rhythmus der Natur ab. Dies hilft, den richtigen und optimalen Zeitpunkt für diese Tätigkeiten zu finden.


 
"Phänologie" ist die "Lehre der Erscheinungen" und befasst sich hauptsächlich mit biologischen Prozessen im Kontext der Ökologie und Biogeographie.

In der Natur findet eine jährlich wiederkehrende, genaue Abfolge von Blühbeginn, Blattentfaltung, Fruchtreife und Blattfärbung der Pflanzen statt.

Seit jeher unterstützen diese Naturbeobachtungen Landwirte und Bauern bei ihren Tätigkeiten - und viele Bauernregeln sind das Ergebnis dieser Beobachtungen.

Der Vorteil des phänologischen Kalenders ist, dass er für alle Regionen gilt und unabhängig davon ist, ob die Saison nach dem Winter spät oder früh beginnt.