Sie ist wieder reif: Die Erdbeere!

Das Lieblingsfrüchtchen vieler: Erdbeere oder Fragaria ananassa

Pflegen - einfacher als gedacht

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Die beste Pflanzzeit ist zwischen Juli und August. Am besten gedeiht die Erdbeere an sonnigen Standorten mit einem durchlässig leichten, evt. sogar leicht sandigem Boden. Bei der Pflanzung sollte gute Erde verwendet werden, z.B. die Bio Kräuter- und Aussaaterde, sie enthält auch sandige Komponenten.

Gleich bei der Pflanzung kann das erste Mal gedüngt werden. Obwohl botanisch streng gesehen, die Erdbeere keine Beere sondern eine Sammelnussfrucht ist, kann Beerendünger verwendet werden. Diesen einfach bei der Pflanzung einarbeiten. Bei neugepflanzten Flächen kann im September bei halber Dosis eine leichte Nachdüngung erfolgen.

In Erdbeerbeständen ist der beste Düngezeitpunkt nach der Ernte.

Liebling aller: Die Erdbeere und die Schnecke

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Ja, die Schnecke liebt die Erdbeere. Am Hilfreichsten ist es, Schneckenkorn bereits nach der Schneeschmelze zu streuen. Immer, wenn es nicht mehr zu sehen ist, Schneckenkorn Plantamol breitwürfig nach streuen - Achtung! Nicht in kleinen Häufchen streuen, wie dies bei Mitteln mit alten, giftigen Wirkstoffen üblich ist.

Schneckenkorn  von IMMERGRÜN ist auf der Basis von Eisen-III-Phosphat und schont Igel und Haustiere.

Ergänzend dazu kann der Einsatz der Schneckenbremse helfen. Sie ist bei Erdbeeeren besonders geeignet, mit ihr kann nämlich gemulcht werden. Legen Sie die Schneckenbremse einfach zwischen die Pflanzreihen, möglichst nahe an die Erdbeeren. Die Früchte liegen dann trocken auf der Schneckenbremse, dies schützt vor Fäulnis und kann nebenbei noch Schnecken bremsen. Wichtig: Die Schneckenbremse lässt Schnecken leben, sie versucht nur Schnecken fern zu halten. Es kann immer wieder vorkommen, dass eine Schnecke trotzdem über die Bremse kriecht. Deshalb empfehlen wir den Einsatz auch in Verbindung mit unserem Schneckenkorn  das mit dem Gütesiegel "biologisch gärtnern" ausgezeichnet ist.

Erntezeit: Am Besten morgens!

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Heute erreichte uns eine Kundenanfrage: "Hallo, mein Name ist Andreas. Ich liebe es Erdbeeren zu naschen, doch kommen sie mir morgens viel süßer als abends vor. Ist das nur mein Empfinden oder schmecken sie wirklich unterschiedlich?"

Wie immer beantworteten wir sie rasch:
"Lieber Andreas, Erdbeeren lagern über Nacht Fruchtzucker und Ätherische Öle ein. Dadurch schmecken sie morgens, nachdem der Tau abgetrocknet ist, noch besser. Dein Geschmack hat dich also nicht getäuscht. Zusätzlich kommt es zu weniger Druckstellen bei der morgendlichen Ernte." ;-)

Haben auch Sie Fragen rund ums Thema Garten? Schreiben Sie uns auf facebook oder schicken Sie uns eine E-Mail an kontakt@immergruen.at
 

Extratipp: Blätter nach Ernte zurückschneiden

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Lassen Sie zwei oder drei Herzblätter stehen, die übrigen Blätter können nach der Ernte abgeschnitten werden. Der Vorteil ist, dass Krankheiten so deutlich reduziert werden - Milben, die sich gerne ansiedeln werden so von der Pflanze getrennt und die Gefahr des Grauschimmels (Botrytis) eingedämmt.
Sind die Blätter sichtbar krank, ist es besser sie nicht am Kompost zu entsorgen sondern zu verbrennen oder in die Biotonne zu schütten.

Manche Kunden verzeichnen damit Erfolg, nach der Ernte mit dem hoch eingestellten Rasenmäher über das Erdbeerfeld zu fahren - das haben wir aber noch nicht probiert.

Ob frisch oder verarbeitet - Erdbeeren schmecken immer.

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Am besten morgens frisch von der Erdbeerpflanze gepflückt und in den Mund gesteckt. Für alle die auf der Suche nach einem besonderen Rezept sind, haben wir hier ein Rezept für Frozen Yogurt mit Erdbeerchips, Mahlzeit! :-)
Autor:
Mag.(FH) Johanna Jeitler
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