April

"Wie werd' ich bersten vor Glück, werd' die Blume berühren, ohn' dass ich sie pflück'." (Edna Saint Vincent Millay)

Orchideen

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Wachsen die Wurzeln der Orchidee über den Topf, wird es Zeit, die Pflanze umzutopfen. Der neue Topf sollte aber nur geringfügig größer sein als der alte.

Kompost

Wenn Sie im Herbst einen Kompost aufgesetzt haben, empfiehlt es sich, diesen jetzt umzusetzen. Dadurch wird die Masse nochmals durchgemischt und es kann genug Sauerstoff eindringen.

Rhododendren

Haben Ihre Rhododendren gelbe Blätter, leiden sie unter Stickstoff- oder Eisenmangel. Am einfachsten beheben Sie ihn mit dem Immergrün Moorbeetdünger, den Sie direkt unter der Pflanze in den Boden einarbeiten.

Ziergarten

Hortensien zurückschneiden. Die Triebe der Bauernhortensien bis zum nächsten kräftigen Knospenpaar kappen. Lavendel stutzen. Alle dünnen Vorjahrestriebe unbedingt oberhalb des alten Holzes kappen.

Kübelpflanzen

Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen. Darum können mediterrane Kübelpflanzen bereits Anfang April ins Freie gestellt werden. Man sollte allerdings bei bevorstehendem Frost die Kübel wieder ins Haus stellen.

Rasen

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Bei normalem Witterungsverlauf ist im April zum ersten Mal der Rasen zu mähen. Durch regelmäßigen Schnitt wird die Graspflanze zur verstärkten Blattbildung angeregt. So wird der Rasen nach jedem Mähvorgang dichter. Darüber hinaus lässt der regelmäßige Schnitt die Unkrautpflanzen sterben.

Schnitthäufigkeit und –höhe:
Ideal wäre es, wenn der Rasen zweimal in der Woche geschnitten würde. Auf jeden Fall sollte man während der Hauptvegetationszeit mindestens einmal pro Woche mähen. Der erste Schnitt erfolgt in diesen Tagen bei einer Aufwuchshöhe von 7 bis 8 cm. Die Grashalme werden dabei auf eine Schnitthöhe von etwas 3 bis 4 cm zurückgenommen. Ein zu kurzer Schnitt bekommt den Rasenpflanzen nicht. Sie können sogar absterben. Wird der Rasen zu hoch gemäht, werden die Gräser nicht zur Seitentriebbildung angeregt. Der Rasen wird lückig und verliert seine Trittfestigkeit. Außerdem können sich Unkräuter und Moos ausbreiten. Bei normaler Schnitthöhe und regelmäßigem Mähen werden die Gräser zu ständiger Neubildung von Seitentrieben angeregt, so dass eine gleichmäßige, stark belastbare Rasennarbe entsteht.

Der Rasenmäher wurde während der Winterpause gesäubert und gewartet, so dass man davon ausgehen kann, dass der erste Schnitt auch mit einem scharfen Messer vorgenommen wird. Ausgefranste Grasblätter, die dem Rasen einen Grauschimmer verleihen sind ein Zeichen für stumpfe Messer. Das Schnittgut wird vom Rasen entfernt und kann kompostiert werden.
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